Tipps und Tricks für Autoren

06 Februar 2017

5 kostenlose Schriftrten für Fantasy Buchcover


Als Designerin bin ich ständig auf der Suche nach neuen Schriftarten für meine Buchcover. Über die Jahre haben sich ein paar kostenlose Schätze angesammelt, die ich gerne mit euch teilen möchte. Deswegen bekommt ihr von mir heute 5 kostenlose und kommerziell nutzbare Schriftarten für eure Fantasy Projekte.

Sollte euch dieser Beitrag gefallen, würde ich mich über ein Kommentare freuen, damit ich weiß, ob ich öfters diese Art von Content auf meinem Blog posten soll ♥ 


Foglighten No. 07 von GLUKfonts

Diese Schrift gehört zu meinen Top 10 aller Zeiten. Ich habe sie damals auf der Webseite www.fontsquirrel.com entdeckt, seitdem ist sie Teil zahlreicher Buchprojekte geworden und ein absoluter Hingucker. Ich verwende sie gerne für romantische Fantasy-Bücher oder als Akzent um eine Standart-Schrift zu ergänzen.



Portmanteau von JLH Fonts

Ich LIEBE Portmanteau. Die Schrift ist anpassungsfähig wie ein Chamäleon und nicht nur im Fantasy Genre zuhause. Durch die eher schlichte Aufmachung mit dem tollen Grunge-Look kann man sie perfekt auf Sci-Fi, Thriller und Horror Cover einsetzen.


Metamophous von Sorkin Type Co 

Diese Schrift ist relativ neu in meinem Repertoire und deswegen hatte ich noch nicht viele Gelegenheiten sie auf die Probe zu stellen. Trotzdem stelle ich sie mir als ideale Titelschrift für Urban-Fantasy Romane vor. Bin ich die einzige, die jetzt Lust bekommen hat, das Cover eines Vampirromans zu gestalten? ;-)


 

Henny Penny von Brownfox

Es gibt selten Schriften die sich sowohl für klassische Fantasy-Romane als auch Kinderbücher eignen. Ich persönlich stelle mir Henny Penny als perfekte Schriftart für einen frechen Hexen-Roman oder eine lustige Liebesgeschichte vor. Eine gute Mischung zwischen verspielt und cool.

 

Cinzel von Natanael Gama

Oh Cinzel! Wenn ich nur noch eine Schriftart für Fantasy-Romane verwenden dürfte, dann wäre es ohne Zweifel diese. Cinzel ist schlicht und doch ein Hingucker mit einer gewissen Präsenz. Sie ist vielfältig kombinierbar und ist meine Go-To-Schrift für Autorennamen und epische Untertitel.

18 Januar 2017

Deko Inspiration für Instagram Bilder #bookstagram | Video




Ich dachte es wäre ganz schön und sinnvoll, wenn ich hier meine Videos poste, da die Themen meistens Design und Buchverwand sind :-)
In dem heutigen Video möchte ich euch ein paar Deko Ideen für Instagram Bilder zeigen. Das Thema ist dieses Mal das Lesebuch der Flow und demnach sind die Idee Ideen für alle Buchliebhaber geeignet #Bookstagram. Auf jeden Fall wünsche ich euch viel Spaß beim zusehen und freue mich über ein bisschen Feedback, da es das erste Mal ist, dass ich so eine Art von Video gedreht habe.


Das Flow Lesebuch

... ist ein Buch für Leserinnen und Buchliebhaberinnen. Es erzählt vom Schönen am Lesen, dem Genuß und den Erfahrungen, die man beim Lesen machen kann. Es werden Buch Blogger vorgestellt, die Magie von Bibliotheken und alten Buchhandlungen, lesende Frauen als Sujet in Malerei und Fotografie. Der Traum vom Schreiben, hier können erste eigene Erfahrungen gemacht werden, viele Beispiele von Autorinnen dienen der Anregung, ein Sketchbook-Workshop und eine Einführung ins Buchbinden inspirieren zu eigenen Projekten. Wundervolle Extras runden das Lesebuch ab: Lesezeichen, Büchertagebuch, Brushlettering-Projekt, Postkarten, Bucheinbandpapier und Poster sind diesmal dabei.

12 August 2016

Coverdesign - Tipps und Tricks. Ein Interview - Leipziger Buchmesse 2016



Auf der Leipziger Buchmesse war ich dieses Jahr auf einigen Veranstaltungen eingeladen und wurde von neobooks auf einer Podiumsdiskussion gebeten, über das Thema Buchcover zu sprechen. Im Interview mit Autorin und neobooks Mitarbeiterin Jennifer Jäger habe ich einige Tipps und Tricks zum Thema Cover mit den zahlreichen Zuhörern geteilt. Anschließend gab es eine aufschlussreiche Fragerunde. Wer nicht dabei sein konnte, kann sich gerne den live Podcast zu dem Interview anhören.


Wer weitere Tipps und Tricks wissen will oder Fragen zum Thema Coverdesign hat, der kann mich gerne auf Facebook folgen und kontaktieren. Dort poste ich regelmäßig kleinere Tipps die ganz hilfreich für Designer und Indie-Autoren sind

04 August 2016

Was bringen Illustratoren und Coverdesigner für Self-Publisher? Ein Interview


Dieses Jahr durfte ich auf der Leipziger Buchmesse als Grafikdesignerin an einigen Programmpunkten teilhaben. Ein Teil dieses Programms war das Interview mit dem Self-Publishing Verband zum Thema Relevanz von Buchcovern und Bildmaterial für Self-Publisher. Interviewt wurde ich von Ruprecht Frieling und mit mir an Bord war die Autorin Janina Venn-Rosky, die ihre Erfahrung als Laie im Grafikdesign mit den Zuhörern teilte.
Wer leider nicht dabei sein konnte, kann das ganze Interview hier als Podcast nachhören.


Die Veranstaltung war unglaublich gut besucht, was mich wirklich gefreut hat. Auch die zahlreichen Gespräche im Nachhinein waren alle super nett und es war schön, einige von euch getroffen zu haben. Nächstes Jahr hoffe ich, wieder auf ein paar dieser Veranstaltungen eingeladen zu werden und hilfreiche Tipps mit euch zu teilen. :-)
Man sieht sich Leipzig 2017! Ich bin gespannt und hoffe, ihr seid es auch.

29 Januar 2015

Die Steuern kommen - Der Steuerberater und der kreative Kopf





Jemand der sich kreativ selbständig gemacht hat, muss irgendwann einsehen, dass keine Steuern zu zahlen unter Umständen strafbar sein kann. Ha, ha.

Ich bin jemand, der sich an neue Herausforderung unter dem Motto leaning by doing heranwagt und so standen bis vor kurzem das Finanzamt und meine Steuern ganz oben auf der Liste der Dinge, mit denen ich mich dringend auseinandersetzen musste.
Jetzt, da ich kurz vor dem Abschluss stehe und überlege, mein Geschäft auf ein neues Level zu bringen, kommen viele Fragen auf mich zu: wie viel kostet mich meine Krankenkasse, was für Beiträge muss ich zahlen? Wie viele Steuern muss ich abdrücken? Wie viel muss ein Cover kosten, damit ich nach allen Abzügen auch noch was zwischen die Zähne kriege?

Nun bin ich in einer Arbeiterfamilie aufgewachsen und das Geld fehlte oft an allen Ecken und Enden. Ich habe schnell gelernt, dass im Leben nur Wenig umsonst ist. Deswegen habe ich mich ein bisschen dagegen gesträubt, zum Steuerberater zu gehen und dort eventuell ein Vermögen für ein Gespräch unter vier Augen auszugeben.


Aber Cassy wäre nicht Cassy, wenn sie nicht kopfüber ins kalte Wasser springen würde – ohne Schwimmflügel.


Die erste Mail war keine zwei Stunden raus, da habe ich eine Einladung zu einem kostenlosen Beratungsgespräch bekommen.

Nachdem ich sehr nett in sein Büro gebeten und mir mehrfach was zu trinken angeboten wurde, eröffneten wir das Gespräch mit angenehmen Smalltalk über meine Arbeit (der kleine Schlaumeier hatte mich im Internet gesucht, und alles über mich in Erfahrung gebracht – aber mal ganz ehrlich, ich stalke meine Kunden auch ganz gerne. Facebook mein Freund und Helfer ;-) *klick, klick*.

Durch meine Recherche im Internet hatte ich bereits einige Fragen angehäuft und kannte mich ein bisschen mit dem Thema Steuern aus. Für alle, die jetzt noch mitlesen habe ich ein paar dieser Fragen beantwortet wieder mit nach Hause gebracht:

Welche Steuern fallen als Freiberufler an?
1) Einkommensteuer
Die Einkommensteuer fällt erst ab einem zu versteuerndem Einkommen von rd. € 8.000,00 an und steigt von 0,00% progressiv nach oben bis 42%.
Bei einem normalen Einkommen kann man fast immer mit einem Steuersatz von rd. 30% kalkulieren.

2) Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer
Der SolZ beträgt 5,5% von der Einkommensteuer.
Die Kirchensteuer beträgt 9% von der Einkommensteuer

3) Umsatzsteuer
Bei der Umsatzsteuer besteht die Möglichkeit bis zu einem Jahresumsatz von € 17.500,00 zum sog. Kleinunternehmer zu optieren. D.h., alle Rechnungen erfolgen ohne Umsatzsteuer. (Umsatzsteuer darf dann auch nicht in den Rechnungen ausgewiesen werden). Im Gegenzug ist aber dann kein Vorsteuerabzug möglich.
Was muss ich versteuern?
Mein Nettoeinkommen also alles abzüglich der Betriebsausgaben.
Eine Beispielrechnung. Stellen wir uns mal vor, ich mache 30.000 Euro brutto im Jahr. Das sind 2500 Euro im Monat. Von diesem Geld kann ich schon mal den Freibetrag für die Einkommensteuer abziehen also 8000€. Bleiben nur noch 22.000€. Dann habe ich noch monatliche Betriebsausgaben von ca. 500 Euro. Das machen jährliche Betriebsausgaben von rund 6000 Euro. Bleiben am Ende nur noch 16.000 Euro netto und diese und nur diese muss ich dann versteuern.
Wie viel Geld muss ich monatlich beiseitelegen, um die Steuern zahlen zu können?
Der Steuerberater hat mir gesagt, dass man sich monatlich von dem Nettoeinkommen 30% weglegen sollte, um auf der sicheren Seite zu sein. Von den 16.000 die wir ausgerechnet haben, wären das 4.800€ im Jahr also 400 € im Monat.
Was kann ich alles steuerlich absetzen?
(hier ist nur eine kleine Liste an Sachen, für die ich mich persönlich interessiert habe)

- Dienstreisen. Dabei muss man immer die Uhrzeiten aufschreiben, wann man das Haus verlässt und wann man wieder daheim ist. Und die Belege nicht vergessen!

- Kundenbewirtung. Wenn man ein Geschäftsessen hat, kann man das steuerlich auch absetzen, muss aber genau dokumentieren, für was das Geschäftsessen gedacht war.

Hinweis: in jedem Restaurant kann man einen sogenannten Bewirtungsbeleg anfordern, auf dem man alles eintragen kann. Dieser Beleg ist unterschriftspflichtig.

- Betriebsbedarf. Also alles, was ich für meine Arbeit dringen brauche wie z.B. den PC, Papier, Stifte usw. Dazu zählen aber auch Bücher, die man für seine Arbeit oder zur Recherche braucht.

- Kontogebühren.

- Die Steuererklärung. Ja! Wenn ich die von einem Steuerberater machen lasse, kann ich die Rechnung schön dazulegen und diese absetzen lassen.

Wie ihr seht, alles halb so schlimm ;-)

Ich hoffe, ich konnte einigen von Euch ein bisschen weiterhelfen ♥
~Cassy

~♥~
www.casandrakrammer.de
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