Als Designerin bin ich ständig auf der
Suche nach neuen Schriftarten für meine Buchcover. Über die Jahre
haben sich ein paar kostenlose Schätze angesammelt, die ich gerne
mit euch teilen möchte. Deswegen bekommt ihr von mir heute 5
kostenlose und kommerziell nutzbare Schriftarten für eure Fantasy
Projekte.
Sollte euch dieser Beitrag gefallen, würde ich mich über ein Kommentare freuen, damit ich weiß, ob ich öfters diese Art von Content auf meinem Blog posten soll ♥
Diese Schrift gehört zu meinen Top 10 aller Zeiten. Ich habe sie damals auf der Webseite www.fontsquirrel.com entdeckt, seitdem ist sie Teil zahlreicher Buchprojekte geworden und ein absoluter Hingucker. Ich verwende sie gerne für romantische Fantasy-Bücher oder als Akzent um eine Standart-Schrift zu ergänzen.
Ich LIEBE Portmanteau. Die Schrift ist
anpassungsfähig wie ein Chamäleon und nicht nur im Fantasy Genre
zuhause. Durch die eher schlichte Aufmachung mit dem tollen
Grunge-Look kann man sie perfekt auf Sci-Fi, Thriller und Horror
Cover einsetzen.
Diese Schrift ist relativ neu in meinem
Repertoire und deswegen hatte ich noch nicht viele Gelegenheiten sie
auf die Probe zu stellen. Trotzdem stelle ich sie mir als ideale
Titelschrift für Urban-Fantasy Romane vor. Bin ich die einzige, die
jetzt Lust bekommen hat, das Cover eines Vampirromans zu gestalten?
;-)
Es gibt selten Schriften die sich
sowohl für klassische Fantasy-Romane als auch Kinderbücher eignen.
Ich persönlich stelle mir Henny Penny als perfekte Schriftart für einen frechen Hexen-Roman oder eine lustige Liebesgeschichte vor. Eine gute Mischung zwischen verspielt und cool.
Oh Cinzel! Wenn ich nur noch eine
Schriftart für Fantasy-Romane verwenden dürfte, dann wäre es ohne
Zweifel diese. Cinzel ist schlicht und doch ein Hingucker
mit einer gewissen Präsenz. Sie ist vielfältig kombinierbar und ist
meine Go-To-Schrift für Autorennamen und epische Untertitel.
Warnung! Dieser Beitrag könnte Spuren von Nüssen und Humor enthalten 😁
Der Heilige
Er bezahlt seine Rechnungen pünktlich,
weiß ganz genau was er will und beschwert sich niemals. Sie sind
selten, aber wenn man einen findet, will man ihn glatt heiraten.
Die gespaltene Persönlichkeit
Nachdem man ihm den Entwurf geschickt
hat, ist er jedes mal begeistert, aber nach zwei oder drei Tagen
ändert er radikal seine Meinung und die Arbeit beginnt von vorne.
Das Einhorn
Niemand weiß, ob sie wirklich
existieren, aber die Legende besagt, dass diese Kunden den ersten
Entwurf nehmen, im Vorraus bezahlen und das Projekt vor der
Deadline fertig wird.
Die gequälte Seele
Er ist ein Meer aus Unsicherheiten,
fragt ständig irrelevante Fragen, muss alle zwei Stunden auf dem
Laufenden gehalten werden, flutet deinen Posteingang mit Mails und nutzt täglich seine Geheimwaffe: deine Telefonnummer!
Ihr Lieben, ich hoffe euch hat dieser kurze Beitrag gefallen, wenn ja, würde ich mich über eure Kommentare sehr freuen. Dieser Blogpost wurde von Xarly Rodríguez inspiriet, der einen ähnlichen Beitrag auf spanisch in seinem Werk "Almanaque ilustrado de un freelance & padre full-time" veröffentlicht hat - mercí dafür ♥
Im September war ich im Urlaub und während ich mir an der spanischen Küste die Sonne auf den Bauch scheinen ließ, erreichten mich Nachrichten von euch mit einer Bitte: Mehr Buchcover Making Ofs auf meinem Blog.
Für alle neuen Leser da draußen - hallo! ♥ - meine Buchcover Making Ofs sind meistens Videos oder Blogpsots, in denen ich zeige, wie ich Buchcover für Verlage und Autoren gestalte. Manchmal sind sie lang und manchmal kurz (Makinf Of Minis).
Ich habe seit dem Making Of zu Rabenherz zwar noch keine weiteren produziert, aber es gibt einige Videos die ich hier noch nicht online gestellt habe. Deswegen wird es in den nächsten Tagen/Wochen mehr alte und auch neue Buchcover Making Ofs hier geben :-)
Manchmal brauchen Ideen etwas Zeit, um zu reifen. Vor einigen Monaten beauftragte mich Katharina, um das Buchcover zu ihrem Debütroman "Rabenherz - Ewig mein" zu gestalte.
Nach dem kreativen Hin und Her, das so ein Cover mit sich bringt, hatten wir scheinbar den perfekten Entwurf. Und zwar der:
Das Cover lag einige Zeit bei mir, bis Katharina die letzten Infos zusammen hatte und ich mich an die finale Ausarbeitung machen konnte. Doch irgendetwas fehlte ... Blaue Buchumschläge sind momentan im Trend und ich war sehr zufrieden mit dem Entwurf, aber eine kleine Stimme in meinem Hinterkopf sagte mir, dass man aus diesem Design noch viel mehr raus holen konnte. Was ich am Ende zauberte, könnt ihr in folgendem Mini Making-Of sehen. Viel Spaß ♥
Bildmaterial
Making Of
Das Buchcover
Du hast ein Buch geschrieben und brauchst noch ein Cover? Dann schau doch mal bei mir vorbei. Ich gestalte alles was das Autorenherz begeht für Self-Publisher und Verlage.
Das Buch ist fertig, jetzt muss nur noch das passende Cover
her. Nicht nur als Self Publisher sondern auch als Verlag hat man heutzutage die
Qual der Wahl. „Früher“, das heißt 2010, war die Anzahl von Coverdesignern, die
explizit für Indies gestaltet haben, überschaubar. Um ehrlich zu sein hatte ich
das Gefühl, wir die Designer, wären ein kleiner Mikrokosmos innerhalb des
Indie-Ökosystems, das sich untereinander sehr gut kannte.
Seitdem das Geschäft mit dem Self Publishing boomt, sprießen aus allen Ecken neue Coverdesigner, die ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. Man sagt, Konkurrenz belebt das Geschäft, doch wirklich belebt wird hier gar nichts, denn das Motto der "neuen" Designer lautet:
Preise drücken bis zum Exzess!
Wer sich 10 Minuten Zeit nimmt, um ein unschlagbar günstiges Premade oder ein
Billig-Designer zu suchen, wird bei Facebook schnell über Gruppen stoßen, in denen ein Angebot das nächste jagt. Es scheint, als wüssten die Designer gar nicht, wohin
mit all den 2 Cent Cover, die sie jeden Tag in die Weiten des Indie-Ökosystems
schleudern.
Mich hatte diese Entwicklung bis vor Kurzem nie wirklich gestört, denn trotz
Schlussverkauf, ist meine Auftragslage immer recht gut gewesen. Die meisten meiner Kunden sind sogar Wiederholungstäter.
Doch was mich dann sprachlos zurückgelassen hat, ist wie dieser Trend das Verhalten und die Erwartungen vieler Autoren prägt.
»Ich wollte doch nur ein einfaches, romantisches Cover mit
einem Model und einer Skyline. Das sind für dich doch nur 20 Minuten Arbeit und
dafür willst du 140€?«
»Wie Rechtfertigst du diesen Preis?«
Ja, wie rechtfertige ich diese Preise? Um ehrlich zu sein
habe ich mir oft darüber Gedanken gemacht und wusste manchmal nicht, wie ich auf
diese Frage antworten sollte.
»Naja, das ist halt Arbeit und ich habe da auch noch Kosten
und so ...«, waren sehr schwache Argumente, die selbst mich und vor alledem den
Kunden unbefriedigt zurückgelassen haben.
Also habe ich mich hingesetzt und mal für euch
durchgerechnet, was so ein Buchcover in Wirklichkeit kostet.
Hand aufs Herz
Gehen wir jetzt mal davon aus, dass eine Autorin zu mir
kommt, die sich genau das oben beschriebene Cover wünscht.
Gesucht wird also ein Design mit einem Model, einer Skyline
und mit dem romantischen „Etwas“.
Wenn wir die Wartezeit ausklammern, dann bräuchte ich von
der Kontaktaufnahme, über die Entwürfe bis hin zum fertigen Cover im Schnitt eine Woche.
Ich kann an einer Hand abzählen, wie viele Cover ich in den
letzten 5 Jahren mit nur einem Entwurf fertig gestellt haben. Gehen wir also
von mindesten 3 Entwürfen aus, welche die Autorin von mir bekommt. Falls es jemand von euch interessiert: der Auftrag mit den
meisten Entwürfen geht an einen Verlag und es waren über 60 Stück – kein Scherz.
Aus den vermeintlichen 20 Minuten ist plötzlich 1 Stunde
Arbeit geworden. Da ich als Designerin aber viel probieren muss, werden aus dieser
1 Stunde reiner Photoshop-Zeit gerne mal das Doppelte. Wir sind also bereits
bei 2 Stunden für 3 Entwürfe.
Warum das immer noch Wunschdenken ist!
Für jeden Entwurf brauche ich jeweils 3 Bilder. Eine
Skyline, ein Model und das gewissen romantische Etwas. Macht insgesamt 9
Bilder.
Warum das relevant ist? Nun, obwohl ich am Ende nur 3 Bilder wirklich
kaufe, müssen diese 9 Bilder erst mal gefunden werden. Und wenn wir
Cover-Designer uns über eine Sachen einig sind, dann ist es das: Die Sucher von passenden Motiven ist oft zeitaufwändiger als das Gestalten an sich.
Wenn man es nicht ausgetestet hat, kann man sich nie sicher sein, ob ein Bild am Ende wirkt oder nicht.
Rechnen wir also bei 9 Bildern mit mindestens 2 bis 3
Stunden exzessives durchforsten von Stock-Anbieter. Hinzu kommt noch das
Feedback der Autorin, die logischerweise ihre ganz eigenen Vorstellungen von
der Protagonistin hat und sich einfach nicht mit der Augenform des ausgesuchten
Models anfreunden kann. Da ich selber Autorin bin, kann ich das durchaus
verstehen, meistens endet es aber so, dass man tagelang E-Mails mit Bildervorschlägen
hin und her schickt, bis etwas passendes dabei ist. Am Ende nehmen diese E-Mails oder auch Facebook-Nachrichten auf die Woche verteilt mindestens 1 bis 2 Stunden in Anspruch.
Mit 20 Minuten ist das Ganze nicht wirklich getan
Jetzt fängt der Spaß aber erst richtig an. Ich bin
selbständig, das bedeutet, auf mich kommen sehr viel Kosten zu. Fangen wir klein
an:
Das zu gestaltende Cover braucht 3 Bilder. Ich beziehe die
meisten meiner Stocks von Shutterstock und bezahle für 5 Motive 39 €. Das
bedeutet für 3 Bilder zahle ich 23,40 €. Wie fast jeder Grafiker arbeite ich mit
den Programmen der Adobe Creative Cloud. Um Photoshop und dessen Geschwister zu
nutzen, zahle ich deswegen 29,99 € im Monat. Wenn ich also davon ausgehe, dass ich für 30
Tage Photoshop besagte Summe zahle, dann bleche ich für 7 Tage ca.7 €.
Um große Daten wie Buchumschläge und ganze Photoshop Dateien
an den Kunden zu bringen, benutze ich den Anbieter Dropbox. Dort lade ich die
Cover hoch und verschicke dann ganz einfach einen Downloadlink. Das 1TB Jahresabbo für
Dropbox kostet mich 99 €. Obwohl das Cover länger als eine Woche in der Dropbox
bleibt, nehmen wir als Referenz wieder die 7 Tage, die ich an dem Projekt
arbeite. 99 € / 365 Tage x 7 Tage = ca. 1,90 €
Da viele Stock-Anbieter ihren Sitz in den USA haben, kann ich leider
nicht mit normaler Banküberweisung zahlen und musste mir deswegen eine Kreditkarte zulegen. Das sind 22 € im Jahr. 22€ / 365 Tage x 7 Tage = 0,42
Cent.
Ich war immer sehr zufrieden mit der kostenlosen Version von
Avira, als ich mal einen Virus hatte, der mich komplett lahm gelegt hat, habe
ich dann in ein Antivirus-Programm ausschließlich für meine Arbeit investiert.
Ich habe mich für Kasperski entschieden, das sind nochmal 69,95 € im Jahr ...
Ich glaube man sieht worauf ich hinaus will. Um diesen Text nicht unnötig in die Länge zu ziehen, habe
ich euch hier mal alle Kosten anteilig zusammengerechnet.
Und
das ist nur die Summe, die ICH zahle, denn zum Glück lebe ich noch bei meinen
Eltern und bin bei der Familienkasse versichert. Würde ich ganz auf eigenen
Beinen stehen, wie zum Beispiel meine Cover-Kollegin Juliane Schneeweiss, kämen noch folgende Kosten hinzu:
Krankenkasse: 84 € (360€/Monat)
Miete: 70 € (300€/Monat)
Strom: 9,30 € (40€/Monat)
Internet: 9,30 € (40€/Monat)
--
172,60€
Wenn man das zusammenrechnet sind das 228,20 € an Kosten - für 1 Cover!
Mir ist klar, dass man
in einer Woche nicht nur ein Cover-Projekt bearbeitet und die Kostenverteilung im Einzelnen viel komplexer ist. Aber trotzdem. Um auf die Frage meiner Beispiel-Kundin
zurück zu kommen:
Wie rechtfertige ich 150 € für ein 20 Minuten Cover?
Gar nicht! Denn in der Regel
gibt es bei mir keinen 20 Minuten Cover. Rechnen wir die Zeit, die ich in
Photoshop verbringe, den Aufwand für die Bilder und den E-Mail-Verkehr zusammen,
käme ich auf ca. 7 Stunden Arbeitszeit. Das wären in diesem Fall ca. 12 € pro Stunde
(84 €) plus die anfallenden Kosten von 55,60 €. Das Ganze macht dann zusammen 139,60 €.
Für die 0,40 €, die ich zu viel nehme, habe ich diebische Elster mir ein Stückchen
Zucker für mein Tee gegönnt ;-)
Wer jetzt noch Lust hat, kann sich in dem folgenden Video ansehen, wie so ein Buchcover in Zeitraffer entsteht.
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Clemens' Haare sind schwarz wie Tinte und seine Augen bernsteinfarben wie die einer Katze. Seit die sechzehnjährige Elaina den geheimnisvollen neuen Mitschüler das erste Mal gesehen hat, fühlt sie sich auf unerklärliche Weise mit ihm verbunden. Doch wieso vermeidet er es, sie zu berühren, als hätte sie eine ansteckende Krankheit? Warum verhält er sich manchmal so sonderbar, als stamme er aus einer anderen Zeit und wohin verschwindet er dauernd? Als Elaina seine Schulakten ausspioniert, macht sie eine unglaubliche Entdeckung und befindet sich bald in größter Gefahr... "Turion" erscheint über "books on demand" (Auf Anfrage). Bitte bestelle den Roman auch, wenn er derzeit "nicht lieferbar" ist. Das Buch ist nämlich nicht auf Lager, sondern wird extra für dich gedruckt, wenn du es kaufst.
Die 22-jährige Juna schwebt lieber in Tagträumen, als im richtigen Leben. Mit Männern will sie nichts mehr zu tun haben. Als hoffnungslose Romantikern träumt sie von der großen Liebe. Zum diesjährigen Advent schenkt ihr ihre Mutter nach alter Familientradition eine Schachtel Zimtsterne, die angeblich Wünsche erfüllen können. Juna hält das für Unsinn, probiert es aber dennoch aus. Wenn sie nur geahnt hätte, welche Folgen ein Zimtsternwunsch haben kann …
Der Job als Schicksalsbote ist frustrierend. Entweder nehmen einen die Menschen gar nicht wahr oder sie ärgern sich über die lästigen Winke des Schicksals. Null-Neun und Eins-Zwo sind zwei Schicksalsboten und haben die Nase voll. Sie wollen ihrem Frust freien Lauf lassen und sich an so einem Menschlein rächen. Daniel Wetter ist genau das richtige Opfer. Darauf bedacht, möglichst ohne Probleme durchs Leben zu kommen, besteht sein Tag lediglich aus der stupiden Arbeit im Callcenter und den abendlichen Star-Trek-Folgen im Fernsehen. Den kann man doch ruhig mal aus dem Leben kicken. Nur so aus Spaß.
Unermüdlich arbeiten die Schicksalsboten Null-Neun und Eins-Zwo daran, Paare zusammenzubringen. Auch Mechthild sollte mit ihren 44 Jahren längst den Mann an ihrer Seite gefunden haben. Doch ständig dem tyrannischen Vater ausgesetzt, stolpert sie ängstlich durch ihr Leben und Katastrophen pflastern ihren Weg. Ihre Unfälle behindern schließlich sogar die Arbeit der Schicksalsboten. Sie müssen handeln. Als sie Mechthild betäubt in einen Zug setzen, um sie aus der Schusslinie zu bringen, entpuppt sich das für Mechthild als eine glückliche Fügung. Der Damen-Kegelclub "Die flotten Bienen" könnte ihre Rettung aus ihrem tristen Alltag sein.
Für alle meine Stalker ;-) gibt es ein letztes mal für das Jahr 2014 die Zusammenfassung meiner Buchcover. Wie immer fehlen einige Projekte, die ich bis dato leider noch nicht zeigen darf *mysteriös die Hände reib*
Irgendwie will mich meine Motivation nicht dazu bringen, es ein mal im Monat zu schaffen, das Wrap Up herauszubringen. Naja, sollte ich irgendwelche Vorsätze für das nächste Jahr machen, dann hat es bestimmt etwas mit meiner chronischen Faulheit zu tun ;-)
In den letzten 12 Monaten hat sich viel verändert: ich habe viele neue Autoren und Verlage kennengelernt und es haben sich so einige Freundschaften entwickelt. Ich durfte mit tollen Designern und Künstlern zusammenarbeiten und habe natürlich einiges dazugelernt.
Ich werde jetzt noch die letzten Tage meines Urlaubs in den Bergen genießen und tanke ein bisschen Energie für die kommenden Projekte im nächsten Jahr ♥
Falls wir uns nicht mehr lesen: