Tipps für Self-Publisher

09 Januar 2017

Was man bei der Nutzung von Stock Bildern beachten sollte



Stockfotografie ist ein Bereich der Fotografie, bei dem Bilder auf Vorrat („to have in stock“ – „auf Lager haben“) produziert werden. Das Gegenteil der Stockfotografie ist demnach die Auftragsfotografie. Die vorproduzierten Aufnahmen werden meist über Bildagenturen vertrieben und verkauft.
Definition Quelle: Wikipedia 
Diese Bilder sind für meine Arbeit als Grafikdesignerin sehr wichtig, da sie garantieren, dass mir Bildmaterial für die Buchcover zu einem bezahlbaren Preis zur Verfügung steht. Ein kleiner Teil dieser Bilder verwende ich auch für meine Blogposts, da ich nicht immer die Ressourcen habe, alle Bilder selbst zu fotografieren.


Immer in die Nutzungsregeln gucken

Jeder seriöse Stockfoto-Anbieter hat auf seiner Webseite eine Lizenzvereinbarung, Nutzungsrechtevereinbarung oder ähnliches um festzulegen, was für Rechte und Verpflichtungen man hat und wie die Bilder zu nutzen sind. Da ein großer Teil der Stock Anbieter auf englisch sind, solltet ihr (meistens im unteren Bereich) nach folgenden Schlagwörtern Ausschau halten: Terms, Terms an Conditions, License Agreement, Licence, FAQ, How To Use usw. Diese Bedingungen können von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich ausfallen und sollten immer beachtet werden.
Wenn ihr über einen Anbieter stolpert, der euch nicht über die rechtliche Lage aufklärt, solltet ihr die Finger davon lassen.

Vorsicht bei kostenlosen Stock-Anbietern

Es gibt viele Webseiten wie Unspalsh oder Pexels die ihre Bilder kostenlos zur Verfügung stellen – auch für kommerzielle Zwecke. Die meisten dieser Anbieter suchen ihre Motive aus verschiedenen Datenbanken zusammen, weswegen man vorsichtig bei der Nutzung sein sollte. Ich rate euch immer zu prüfen, ob bei den Bildern eine Quelle und Nutzungsregeln vorhanden sind. Im Zweifelsfall solltet ihr die Finger von den Bildern lassen.

Keine Bilder ohne Modelfreigabe

Die Modelfreigabe ist die Einverständnis des Models dafür, dass der Fotograf seine Bilder verwenden darf. Bei seriösen Stock-Anbietern wie Shutterstock, Depositphotos, Fotolia usw. steht meistes bei den Fotos dabei, ob die Freigabe vorhanden ist. Sollte keine Modelfreigabe ausgeschildert sein, würde ich von der Verwendung abraten. Das gilt übrigens auch für private Fotos, denn man darf zum Beispiel auch keine fremden Menschen in der U-Bahn fotografieren und diese dann ohne Genehmigung ins Netz stellen ;-)

Stock-Foto ist nicht gleich Stock-Foto

Früher habe ich oft den Fehler begangen, einfach von einer Webseite die Bilder in Massen herunter zu laden ohne auf die Details zu achten. Manche Stock Anbieter haben verschiedene Arten von Bildern die man unterschiedlich nutzen darf. Nur weil auf einer Webseite manche Bilder für kommerzielle Zwecke verwendet werden dürfen, bedeutet es nicht automatisch, das man das mit allen machen darf. Demnach würde ich immer einen Zweiten Blick auf das Wunschmotive werfen. Häufige Fehler sind z.B. die kommerzielle Nutzung von Bildern mit einer ausschließlich redaktionellen Lizenz, das Vergessen der Namensnennung des Urhebers im Impressum oder auch die bereits angesprochene Modelfreigabe.

Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, würde ich mich über dein Kommentar freuen ♥

12 August 2016

Coverdesign - Tipps und Tricks. Ein Interview - Leipziger Buchmesse 2016



Auf der Leipziger Buchmesse war ich dieses Jahr auf einigen Veranstaltungen eingeladen und wurde von neobooks auf einer Podiumsdiskussion gebeten, über das Thema Buchcover zu sprechen. Im Interview mit Autorin und neobooks Mitarbeiterin Jennifer Jäger habe ich einige Tipps und Tricks zum Thema Cover mit den zahlreichen Zuhörern geteilt. Anschließend gab es eine aufschlussreiche Fragerunde. Wer nicht dabei sein konnte, kann sich gerne den live Podcast zu dem Interview anhören.


Wer weitere Tipps und Tricks wissen will oder Fragen zum Thema Coverdesign hat, der kann mich gerne auf Facebook folgen und kontaktieren. Dort poste ich regelmäßig kleinere Tipps die ganz hilfreich für Designer und Indie-Autoren sind

04 August 2016

Was bringen Illustratoren und Coverdesigner für Self-Publisher? Ein Interview


Dieses Jahr durfte ich auf der Leipziger Buchmesse als Grafikdesignerin an einigen Programmpunkten teilhaben. Ein Teil dieses Programms war das Interview mit dem Self-Publishing Verband zum Thema Relevanz von Buchcovern und Bildmaterial für Self-Publisher. Interviewt wurde ich von Ruprecht Frieling und mit mir an Bord war die Autorin Janina Venn-Rosky, die ihre Erfahrung als Laie im Grafikdesign mit den Zuhörern teilte.
Wer leider nicht dabei sein konnte, kann das ganze Interview hier als Podcast nachhören.


Die Veranstaltung war unglaublich gut besucht, was mich wirklich gefreut hat. Auch die zahlreichen Gespräche im Nachhinein waren alle super nett und es war schön, einige von euch getroffen zu haben. Nächstes Jahr hoffe ich, wieder auf ein paar dieser Veranstaltungen eingeladen zu werden und hilfreiche Tipps mit euch zu teilen. :-)
Man sieht sich Leipzig 2017! Ich bin gespannt und hoffe, ihr seid es auch.

29 Januar 2015

Die Steuern kommen - Der Steuerberater und der kreative Kopf





Jemand der sich kreativ selbständig gemacht hat, muss irgendwann einsehen, dass keine Steuern zu zahlen unter Umständen strafbar sein kann. Ha, ha.

Ich bin jemand, der sich an neue Herausforderung unter dem Motto leaning by doing heranwagt und so standen bis vor kurzem das Finanzamt und meine Steuern ganz oben auf der Liste der Dinge, mit denen ich mich dringend auseinandersetzen musste.
Jetzt, da ich kurz vor dem Abschluss stehe und überlege, mein Geschäft auf ein neues Level zu bringen, kommen viele Fragen auf mich zu: wie viel kostet mich meine Krankenkasse, was für Beiträge muss ich zahlen? Wie viele Steuern muss ich abdrücken? Wie viel muss ein Cover kosten, damit ich nach allen Abzügen auch noch was zwischen die Zähne kriege?

Nun bin ich in einer Arbeiterfamilie aufgewachsen und das Geld fehlte oft an allen Ecken und Enden. Ich habe schnell gelernt, dass im Leben nur Wenig umsonst ist. Deswegen habe ich mich ein bisschen dagegen gesträubt, zum Steuerberater zu gehen und dort eventuell ein Vermögen für ein Gespräch unter vier Augen auszugeben.


Aber Cassy wäre nicht Cassy, wenn sie nicht kopfüber ins kalte Wasser springen würde – ohne Schwimmflügel.


Die erste Mail war keine zwei Stunden raus, da habe ich eine Einladung zu einem kostenlosen Beratungsgespräch bekommen.

Nachdem ich sehr nett in sein Büro gebeten und mir mehrfach was zu trinken angeboten wurde, eröffneten wir das Gespräch mit angenehmen Smalltalk über meine Arbeit (der kleine Schlaumeier hatte mich im Internet gesucht, und alles über mich in Erfahrung gebracht – aber mal ganz ehrlich, ich stalke meine Kunden auch ganz gerne. Facebook mein Freund und Helfer ;-) *klick, klick*.

Durch meine Recherche im Internet hatte ich bereits einige Fragen angehäuft und kannte mich ein bisschen mit dem Thema Steuern aus. Für alle, die jetzt noch mitlesen habe ich ein paar dieser Fragen beantwortet wieder mit nach Hause gebracht:

Welche Steuern fallen als Freiberufler an?
1) Einkommensteuer
Die Einkommensteuer fällt erst ab einem zu versteuerndem Einkommen von rd. € 8.000,00 an und steigt von 0,00% progressiv nach oben bis 42%.
Bei einem normalen Einkommen kann man fast immer mit einem Steuersatz von rd. 30% kalkulieren.

2) Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer
Der SolZ beträgt 5,5% von der Einkommensteuer.
Die Kirchensteuer beträgt 9% von der Einkommensteuer

3) Umsatzsteuer
Bei der Umsatzsteuer besteht die Möglichkeit bis zu einem Jahresumsatz von € 17.500,00 zum sog. Kleinunternehmer zu optieren. D.h., alle Rechnungen erfolgen ohne Umsatzsteuer. (Umsatzsteuer darf dann auch nicht in den Rechnungen ausgewiesen werden). Im Gegenzug ist aber dann kein Vorsteuerabzug möglich.
Was muss ich versteuern?
Mein Nettoeinkommen also alles abzüglich der Betriebsausgaben.
Eine Beispielrechnung. Stellen wir uns mal vor, ich mache 30.000 Euro brutto im Jahr. Das sind 2500 Euro im Monat. Von diesem Geld kann ich schon mal den Freibetrag für die Einkommensteuer abziehen also 8000€. Bleiben nur noch 22.000€. Dann habe ich noch monatliche Betriebsausgaben von ca. 500 Euro. Das machen jährliche Betriebsausgaben von rund 6000 Euro. Bleiben am Ende nur noch 16.000 Euro netto und diese und nur diese muss ich dann versteuern.
Wie viel Geld muss ich monatlich beiseitelegen, um die Steuern zahlen zu können?
Der Steuerberater hat mir gesagt, dass man sich monatlich von dem Nettoeinkommen 30% weglegen sollte, um auf der sicheren Seite zu sein. Von den 16.000 die wir ausgerechnet haben, wären das 4.800€ im Jahr also 400 € im Monat.
Was kann ich alles steuerlich absetzen?
(hier ist nur eine kleine Liste an Sachen, für die ich mich persönlich interessiert habe)

- Dienstreisen. Dabei muss man immer die Uhrzeiten aufschreiben, wann man das Haus verlässt und wann man wieder daheim ist. Und die Belege nicht vergessen!

- Kundenbewirtung. Wenn man ein Geschäftsessen hat, kann man das steuerlich auch absetzen, muss aber genau dokumentieren, für was das Geschäftsessen gedacht war.

Hinweis: in jedem Restaurant kann man einen sogenannten Bewirtungsbeleg anfordern, auf dem man alles eintragen kann. Dieser Beleg ist unterschriftspflichtig.

- Betriebsbedarf. Also alles, was ich für meine Arbeit dringen brauche wie z.B. den PC, Papier, Stifte usw. Dazu zählen aber auch Bücher, die man für seine Arbeit oder zur Recherche braucht.

- Kontogebühren.

- Die Steuererklärung. Ja! Wenn ich die von einem Steuerberater machen lasse, kann ich die Rechnung schön dazulegen und diese absetzen lassen.

Wie ihr seht, alles halb so schlimm ;-)

Ich hoffe, ich konnte einigen von Euch ein bisschen weiterhelfen ♥
~Cassy

~♥~
www.casandrakrammer.de
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13 Dezember 2013

#3 Tipss und Tricks für Autoren: Schreiben ~ Charakterisierung: wie gut kennst du deine Buchfiguren?



Nachdem ich das letztes Mal über das Szenische Spiel berichtet habe, liefere ich euch heute eine Liste von Begriffen, mit denen man die Essenz eines Charakters einfangen kann.
Diese sind wieder aus meinem Deutschunterricht stibitzt und gehören zum Thema Charakterisierung. Ich persönlich finde es immer schwer, die passende Beschreibung für den Charakter meiner Figuren zu finden, ohne dabei repetitiv zu sein. Auch finde ich das Lesen von Eigenschaften inspirierend für neue Charakterkonstelationen.
Ich hoffe, sie helfen euch weiter!

Ich wünsche euch allen einen schönen 3. Advent!





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27 Oktober 2013

2# Tipps und Tricks für Autoren: Schreiben ~ Das Szenische Spiel - ein etwas anderer Charakterbogen [Fremdbeitrag]



Lange ist es her, dass ich den ersten Beitrag in dieser Rubrik verfasst habe.
Heute würde ich gerne einen Charakterbogen vorstellen, den man im Szenischen Spiel (Theater) verwendet. Und was gibt es besseres, um eine Buchfigur zu ergründen, als ihn so zu sehen, wie ein Schauspieler seine neue Rolle?
Zu diesem Zweck habe ich euch ein paar Zettel aus meinem Deutschunterricht mitgebracht. Ich hatte leider keinen Nerv, die Fragen abzutippen ;) es sei mir verziehen.
Mir persönlich haben diese Bögen gut weitergeholten, innere und äußere Konflikte zu schaffen und das wirklich Wichtige in meinen Figuren zu erkennen.
Viel Spaß beim Anwenden.





Quelle: Ingo Schneller „Szenisches Spiel“ – Carlsen Verlag (1988) S. 175f.
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18 September 2013

2# Tipps & Tricks: Schreiben ~ Show don't tell [Billenkauz erklärt!]




Hallo ihr Lieben,

heute lehne ich mich ein bisschen zurück und gebe den Vortritt an Andy und seiner allwissenden Eule Brillenkauz.
Seine Videos drehen sich rund um Plot, Charakter, Show don’t tell und alles, was ein angehender Autor wissen sollte.
Das Ganze ist in mehreren Videos verpackt, die nicht nur informativ sind, sondern auch extrem gute Beispiele liefern.

Da freut man sich doch als Frau, dass es noch echte Männer gibt, die mit Stift und Papier umgehen können ;)


Hier seine Show don't tell Reihe

Was ist Show don't tell? 
Show, don’t tell (dt.: „Zeigen, nicht erzählen“) ist ein häufig gebrauchter Terminus aus dem Kontext von Schreibratgebern. Er fordert Autoren dazu auf, einen bestimmten Gegenstand nicht vom Standpunkt des Erzählers zu beschreiben, sondern Handlung und Dialog zu nutzen. Damit soll das Interesse des Lesers, der an filmische Erzählstrukturen gewohnt ist, wachgehalten werden. Auch wird die Rolle des Erzählers in den Hintergrund gedrängt – eine typische Forderung an die erzählende Literatur der Moderne. Dem Leser soll auf diese Weise die Identifikation mit den Charakteren erleichtert werden.

~ Mit lieben Grüßen: Mama Wikipedia ~


Part 1
 

Part 2
 

Part 3



Mehr Videos und Informationen von und über Andy findet ihr unter seinem Channel Brillenkauz oder einfach auf seiner Facebook Seite André Kanngießer.

Ich wünsche euch noch eine schöne Restwochen ;)
Liebe Grüße
Cassy
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10 August 2013

12# Tipps & Tricks ~ Buchcover selber machen Teil 2: Knowhow


Herzlich willkommen zum zweiten Teil der „Buchcover selber machen“ Reihe. Heute würde ich euch gerne direkte Beispiele und Tipps zum Cover erstellen geben.


Was soll auf mein Cover?
Wenn ein Autor sein Coverbild selber in die Hand nimmt, kann das zu einem Problem werden. Auf der einen Seite wollen die meisten Autoren eine wichtige Szene aus ihrem Buch auf die Titelseite bringen, dabei bemerken viele nicht, dass das Motiv oftmals ungeeignet ist um das Buch zu verkaufen. Deswegen hier mein erster Rat: natürlich soll das Coverbild etwas mit dem Roman zu tun haben, aber ihr wollt verkaufen, also löst euch emotional von dem Buch und versucht das Motiv zu finden, dass die meisten Kunden anlockt.
Um es mit einem Rammstein Zitat zu verdeutlichen "Der Mensch ist doch ein Augentier, schöne Dinge wünsch ich mir ..."

Dafür müsst ihr euch diese zwei Fragen stellen:

1# Wer ist meine Zielgruppe?
 
Die Zielgruppe lässt sich bestimmen, wenn man sich Genre, Thematik/en, Alter der Protagonisten und Schreibstil des Buches bewusst macht. Falls es um Fachbücher und Ratgeber geht, sollte man sich intensive Gedanken darüber machen, welche Menschen am Meisten von diesem Buch profitieren.

Hier ein ganz einfaches Beispiel:

Buch: Rubinrot von Kerstin Gier
Genre: Fantasy
Thematicken: Liebe, Zeitreisen, Teenageralltag
Alter der Protagonisten: 16 und 18
Schreibstil: witzig, leicht verständlich

Zielgruppe: Überwiegend Mädchen im Alter von 12 bis 16 Jahre.

Was macht meine Zielgruppe aus? Mädchen im Alter von 12-16 sind sehr emotional.
Liebesgeschichten sind daher ein gefundenes Fressen. Oftmals gehen einige dieser Mädchen durch eine Selbstindungsphase, in der sie das "dunkle" wie z.B. Gothic anzieht. Gerade wenn es Fantasyleserinen sind.

Ergebnis: Ein pink romantisches Cover mit dunklen Akzenten, voilá!


2# Welche Motive/Bilder sind momentan in dem Genre angesagt?

Man kann es nicht leugnen, Trends polarisieren und man sollte die Gelegenheit beim Schopfe packen.

Hier habe ich ein paar Beispiele für aktuelle Trends:  


Der Frauen-Von-Hinten-Trend

Der Menschen-aus-der-Ferne-Trend
 

 
Der Aquarell-Effekt-Trend


Der Augen-Trend

 
Der Blauer-Himmel-Liebesroman-Trend

 
Der Blumen-Erotik-Trend


Der Frauenbeine-Trend


Der Silhouetten-Trend


Der Unter-Wasser-Foto-Trend


Der Gesicht-Von-Der-Seite-Trend


Formatierung des Covers
Wichtig: Bevor du mit einer Covergestaltung anfängst musst du wissen, welche Maße du verwenden und welche Voreinstellungen getroffen werden müssen. Hier die wichtigsten Daten zusammengefasst.
Diese Einstellungen sind in (fast) alle Bearbeitungsprogrammen möglich!

Auflösung:
Mindestens 300dpi - was sind dpi?

Farbmodus:
RGB - Bei digitalen Bildern (z.B. E-Books oder Webbilder)
CMYK - Bei Druckdateien aller Art (Druckbücher, Flyer, Visitenkarten usw.)

Maße:
Diese sind bei dem Anbieter anzufragen, bei der das Buch gedruckt bzw. online gestellt wird. Die Maße sind meistens in zoll, cm, mm, DinA-Formate oder Pixel angegeben.

Beschnitt Zugabe: - Was ist eine Beschnitt Zugabe? 
Die normale Beschnitt Zugabe liegt zwischen 3 bis 5 Millimeter, die auf jeder Seite dazugerechnet werden muss! Die genauen Maßen der Beschnitt Zugabe werden meistens von dem Anbieter vorgegeben.


Beispiel der Einstellungen bei einem Createspace Cover, dass gedruckt werden soll:

Auflösung: 300dpi
Farbmodus: CMYK
Maße: 5,5 x 8,5 zoll (13,97 x 21,59 cm) - 
Beschnitt Zugabe schon enthalten.



Beispiel der Photoshop Einstellungen:



Bildergröße anpassen
Jedes Bearbeitungsprogramm hat seine eigenen Eindellungen, um die Größe von Bilder anzupassen.

Es gilt zu beachten:

• Das Bild sollte NICHT über das Doppelte seiner Größe gestreckt werden, weil es sonst erheblich an Qualität verlier und verpixelt. Wenn das Bild zu klein ist, ist es für ein Cover nicht geeignet.

• Das Bild sollte nicht unnatürlich schmaler oder breiter gemacht werden. Der Betrachter merkt das sofort.



Schriftformatierung und Platzierung
Viele Indie-Autoren neigen dazu, den Titel linksbündig auf dem Cover zu platzieren, mit einer viel zu kleinen Schrift. Viele befürchten, sie könnten mit dem Text zu viel von dem Hintergrundbild verdecken, dabei sollte einem Bewusst sein, dass der Titel und der Name des Autors wesentliche Bestandteile des Design sind. Der Text ist KEIN Fremdkörper und muss mit allen Bildelementen harmonieren.

Es gilt zu beachten:

• Lieber zu groß als zu klein! Die Schrift muss gut leserlich und auch in einem kleinen Format, wie in einer Amazon-Vorschau, gut sichtbar sein. Um festzustellen ob deine Schrift groß genug ist, reduziere die Größe des Covers auf dem Bildschirm, bis es nurnoch ca. 30% der Originalgröße hat. Ist der Titel gut leserlich, ist die Schrift groß genug.

• Am Besten den Titel mittig positionieren. Der Text sollte nur an einer anderen Stelle stehen, wenn es dafür einen guten Grund gibt (z.B. dass die linksbündige Schrift ein Teil des Effektes ausmacht).

• Abstand vom Rand nehmen. Das ist nicht nur Ästhetisch schöner, es beugt auch Unfälle beim Verschnitt vor. Am Besten 1 cm vom Rand keinen Text platzieren.

• Falls die Schrift nicht zentriert ist, sollte sie im Goldenen Schnitt liegen - was ist der Goldene Schnitt?

• Keine vertikalen Schriftzüge! (Schon gar nicht aus Platzmangel)

• Gehe sparsam mit den Schriftarten um, es sollten nicht mehr als 2 bis 3 verschiedene sein. (z.B. Eine für den Namen des Autors, einen für Titel und Untertitel)

• Verwende eine Schriftart, die gut leserlich ist. Zu verschnörkelte Schriftzüge wirken im ersten Moment vllt attraktiv, wenn der Titel aber nicht entziffert werden kann, verfehlt es seinen Zweck. Weniger ist manchmal mehr.

• Nutze Schriftarten, die zum Genre deines Buches passen. Comic Sans für ein Thriller ist eher ungünstig.


Schriftfarbe
Die Schriftfarbe dient nicht nur dazu, den Text vom Hintergrund abzuheben, er muss auch eine Einheit mit den anderen Gestaltungselementen bilden.

Es gilt zu beachten:

• Die Schriftfarbe sollte sich von der Farbe im Hintergrund abheben. Ausnahme: Die Schrift bekommt eine Kontur und/oder Schatten und dieselbe Farbe passt thematisch zum Cover.

• Die Schriftfarbe sollte nicht einfach nur knallig sein, weil sie sich vom Hintergrund abhebt. Die Farbe ROT ist zu vermeiden, wenn man nicht gerade einen Thriller gestaltet.

• Du kannst Komplementärfarben verwenden. Diese haben einen besonderen Effekt auf den Betrachter.


• … oder du verwendest Farben, die aus derselben Farbfamilie stammen (z.B. Eine hellgrüner Hintergrund und eine dunkelgrüne Schrift)



Tipps um die Schrift aufzupeppen
• Anfangsbuchstaben vergrößern.

• Verschiedene Wortgrößen. Achtung, nicht zu viel herumspielen ;)

• Abstand zwischen den Zeilen verringern.

• Den Hauptfokus auf den Schriftzug legen. Hier werden alle Wörter in Großbuchstaben geschrieben und in dieselbe Form gebracht.

• Schriftart verändern und einen Schatten erzeugen.

• Andere Gestaltungselemente wie geometrische Figuren einsetzen und die Schrift der Figur anpassen.


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Momente

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