Stockfotografie ist ein Bereich der Fotografie, bei dem Bilder auf Vorrat („to have in stock“ – „auf Lager haben“) produziert werden. Das Gegenteil der Stockfotografie ist demnach die Auftragsfotografie. Die vorproduzierten Aufnahmen werden meist über Bildagenturen vertrieben und verkauft.Diese Bilder sind für meine Arbeit als Grafikdesignerin sehr wichtig, da sie garantieren, dass mir Bildmaterial für die Buchcover zu einem bezahlbaren Preis zur Verfügung steht. Ein kleiner Teil dieser Bilder verwende ich auch für meine Blogposts, da ich nicht immer die Ressourcen habe, alle Bilder selbst zu fotografieren.
Definition Quelle: Wikipedia

Immer in die Nutzungsregeln gucken
Jeder seriöse Stockfoto-Anbieter hat auf seiner Webseite eine Lizenzvereinbarung, Nutzungsrechtevereinbarung oder ähnliches um festzulegen, was für Rechte und Verpflichtungen man hat und wie die Bilder zu nutzen sind. Da ein großer Teil der Stock Anbieter auf englisch sind, solltet ihr (meistens im unteren Bereich) nach folgenden Schlagwörtern Ausschau halten: Terms, Terms an Conditions, License Agreement, Licence, FAQ, How To Use usw. Diese Bedingungen können von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich ausfallen und sollten immer beachtet werden.Wenn ihr über einen Anbieter stolpert, der euch nicht über die rechtliche Lage aufklärt, solltet ihr die Finger davon lassen.
Vorsicht bei kostenlosen Stock-Anbietern
Es gibt viele Webseiten wie Unspalsh oder Pexels die ihre Bilder kostenlos zur Verfügung stellen – auch für kommerzielle Zwecke. Die meisten dieser Anbieter suchen ihre Motive aus verschiedenen Datenbanken zusammen, weswegen man vorsichtig bei der Nutzung sein sollte. Ich rate euch immer zu prüfen, ob bei den Bildern eine Quelle und Nutzungsregeln vorhanden sind. Im Zweifelsfall solltet ihr die Finger von den Bildern lassen.Keine Bilder ohne Modelfreigabe
Die Modelfreigabe ist die Einverständnis des Models dafür, dass der Fotograf seine Bilder verwenden darf. Bei seriösen Stock-Anbietern wie Shutterstock, Depositphotos, Fotolia usw. steht meistes bei den Fotos dabei, ob die Freigabe vorhanden ist. Sollte keine Modelfreigabe ausgeschildert sein, würde ich von der Verwendung abraten. Das gilt übrigens auch für private Fotos, denn man darf zum Beispiel auch keine fremden Menschen in der U-Bahn fotografieren und diese dann ohne Genehmigung ins Netz stellen ;-)Stock-Foto ist nicht gleich Stock-Foto
Früher habe ich oft den Fehler begangen, einfach von einer Webseite die Bilder in Massen herunter zu laden ohne auf die Details zu achten. Manche Stock Anbieter haben verschiedene Arten von Bildern die man unterschiedlich nutzen darf. Nur weil auf einer Webseite manche Bilder für kommerzielle Zwecke verwendet werden dürfen, bedeutet es nicht automatisch, das man das mit allen machen darf. Demnach würde ich immer einen Zweiten Blick auf das Wunschmotive werfen. Häufige Fehler sind z.B. die kommerzielle Nutzung von Bildern mit einer ausschließlich redaktionellen Lizenz, das Vergessen der Namensnennung des Urhebers im Impressum oder auch die bereits angesprochene Modelfreigabe.
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